
Bereits zum 16. Mal in Folge ist die Wanderausstellung World Press Photo im Westlicht in der Westbahnstraße in Wien zu Gast.

(c) Michael Seirer

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Eva Mühlbacher führte die Instagrammers Austria im Rahmen einer Tour durch die Ausstellung, machte auf verschiedene Aspekte aufmerksam und vermittelte Hintergrundwissen zum Fotowettbewerb. Inhaltlich fanden sich viele Serien und Einzelbildern zum Krieg in Syrien, dem Kampf gegen den IS im Irak und die Transitrouten der Flüchtlinge nach Europa.
Neben dem medienwirksamen Fotowettbewerb ist die World Press Photo Foundation aber auch im Bereich journalistische Ausbildung tätig und veranstaltet unter anderem Workshops in Westafrika, um lokale Fotojournalisten zu unterstützen.
Besonders in Zeiten von fake news sind journalistisch nach einem code of ethics aufgenommene Fotos wichtig. Auch wenn die eingereichten Beiträge oft nicht den Regeln entsprechen.
Ich persönlich fand die unterschiedliche Größe der ausgestellten Fotos und besonders die Hängung gelungen.
Visuelle Trends
Neben vielen Schwarz-Weiß-Strecken fanden sich diesmal auch einige Strecken mit einem sehr kontrastreichen und satten Farblook. Müssen Fotos, die bei dem Wettbewerb gewinnen wollen den aktuellen visual Trends entsprechen, um bessere Chancen zu haben? Eine genauere Betrachtung der letzten Jahre und der vergangenen Trends wäre hier sicherlich interessant.

Weitere Fotogalerien aus dem Westlicht:
- 2020-10-12 Westlicht World Press Photo
- 2021-10-15 World Press Photo im Westlicht
- 2023-09-14 Westlicht World Press Photo 23 PK
- 2023-09-14 Westlicht World Press Photo Eröffnung
- 2017-04-04 Alfons Schilling im Westlicht
Die Ausstellung ist noch bis 22. Oktober 2017 im Westlicht zu sehen.



